Lexikon
Stauraum
Stauraum ist die Fläche oder das Volumen in Möbeln und Bauteilen, das Gegenstände aufnimmt und Räume entlastet, etwa in Schränken, Sideboards, Betten mit Bettkasten oder Nischen.

Stauraum bezeichnet alle Flächen, die Gegenstände dauerhaft verbergen. Dazu zählen Schränke, Sideboards, Regale mit Türen, Betten mit Bettkasten und Nischen in der Wand. Ein guter Stauraum nimmt die Dinge des Alltags auf und hält Flächen frei. Die Planung beginnt mit einer Liste der Gegenstände, die im Raum aufbewahrt werden. Erst danach folgen Maße und Möbel. Bettkästen, Nischen und Schiebetüren erweitern das Angebot.
Stauraum entscheidet darüber, ob ein Raum ordentlich wirkt. Er nimmt Kleidung, Bücher, Geräte und Haushaltsdinge auf, sodass Oberflächen frei bleiben. Ein Raum mit ausreichend Stauraum fühlt sich größer an, weil Ablagen nicht überladen sind. Die Planung verbindet Möbel, Wandflächen und Bodenbereiche zu einem Gesamtkonzept.
Wodurch unterscheidet sich Stauraum von einem Sideboard?
Stauraum beschreibt jede Fläche, die Gegenstände verbirgt. Ein Sideboard ist dagegen ein bestimmtes Möbelstück mit Türen und Schubladen. Ein Sideboard bietet Stauraum, aber nicht jeder Stauraum ist ein Sideboard. Nischen, Bettkästen und Wandschränke gehören ebenfalls dazu, weil sie Dinge verbergen, ohne als Möbel aufzufallen.
Im Raum zeigt sich der Unterschied in der Gestaltung. Ein Sideboard steht frei und bestimmt die Wand. Eingebauter Stauraum fügt sich in die Architektur ein und bleibt unsichtbar. Beide Lösungen verbergen Dinge, doch der eingebaute Stauraum nimmt keine Stellfläche weg.
Welches Beispiel zeigt Stauraum?
Ein Schlafzimmer mit einem Bett, das einen Bettkasten besitzt, zeigt den Stauraum in einer kleinen Fläche. Bettwäsche, Winterkleidung und Schuhe verschwinden unter dem Bett. Der Raum bleibt frei, weil kein Schrank die Wand füllt. Die Fläche des Zimmers gewinnt dadurch an Bewegungsfreiheit.
Ein zweites Beispiel betrifft eine Nische im Flur. Ein passend eingebautes Regal mit Türen nimmt Schuhe, Jacken und Schlüssel auf. Die Garderobe verschwindet hinter den Türen, und der Flur bleibt schmal, aber übersichtlich.
Welche Begriffe gehören zum Stauraum?
- Bettkasten bietet Platz unter der Liegefläche für Wäsche und Kleidung.
- Nische nutzt Wandvertiefungen für Regale oder Schränke ohne Tiefe nach vorn.
- Hochschrank reicht von Boden bis Decke und nutzt vertikale Fläche.
- Schiebetür spart Bewegungsfläche, weil sie nicht in den Raum aufschwingt.
- Schublade ordnet kleine Gegenstände in festen Fächern.
Häufige Fragen zum Stauraum
Wie plant man Stauraum richtig?
Man beginnt mit einer Liste der Gegenstände, die im Raum verwahrt werden. Danach ordnet man jede Gruppe einem Möbelstück oder einer Nische zu. Die Maße des Raums bestimmen zuletzt, welche Lösung passt.
Ist vertikaler Stauraum besser als breiter Stauraum?
Vertikaler Stauraum spart Bodenfläche und eignet sich für kleine Räume. Hochschränke und Regale bis zur Decke nutzen die Höhe vollständig. Breite Sideboards bieten Ablagefläche, benötigen aber Wandlänge.
Welche Stauraumlösung eignet sich für Mietwohnungen?
Freistehende Schränke, Bettkästen und Regale sind in Mietwohnungen besonders praktisch, weil sie ohne Eingriff in die Wand auskommen. Beim Auszug nehmen Sie die Möbel mit. Eingebaute Lösungen erfordern dagegen Abstimmung mit dem Vermieter.
Die Anwendung im kleinen Schlafzimmer zeigt der Ratgeber Kleines Schlafzimmer einrichten: Layout, Stauraum und Farben. Die Einordnung der Raumfragen bietet der Pillar Räume einrichten: Wohnzimmer, Schlafzimmer und Co. planen.
Häufige Fragen
Wie plant man Stauraum richtig?
Man beginnt mit einer Liste der Gegenstände, die im Raum verwahrt werden. Danach ordnet man jede Gruppe einem Möbelstück oder einer Nische zu. Die Maße des Raums bestimmen zuletzt, welche Lösung passt.
Ist vertikaler Stauraum besser als breiter Stauraum?
Vertikaler Stauraum spart Bodenfläche und eignet sich für kleine Räume. Hochschränke und Regale bis zur Decke nutzen die Höhe vollständig. Breite Sideboards bieten Ablagefläche, benötigen aber Wandlänge.
Welche Stauraumlösung eignet sich für Mietwohnungen?
Freistehende Schränke, Bettkästen und Regale sind in Mietwohnungen besonders praktisch, weil sie ohne Eingriff in die Wand auskommen. Beim Auszug nehmen Sie die Möbel mit. Eingebaute Lösungen erfordern dagegen Abstimmung mit dem Vermieter.
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