Lexikon
Terrazzo
Terrazzo ist ein Werkstein aus Gesteinskörnern, die in Zement oder Harz eingebettet, geschliffen und poliert werden.

Terrazzo besteht aus Gesteinsbruch, Marmor oder Glas, die in ein Bindemittel aus Zement oder Harz eingebettet werden. Nach dem Aushärten wird die Oberfläche geschliffen und poliert, bis die Körner sichtbar sind. Im Wohnbereich finden Sie Terrazzo als Bodenbelag, Waschtisch oder Tischplatte. Die Oberfläche ist hart, unempfindlich gegen Hitze und lässt sich gut reinigen.
Terrazzo ist ein Werkstein, bei dem Körner aus Naturstein oder Glas in eine Mischung aus Bindemittel eingebettet werden. Nach dem Erhärten schleift man die Fläche, bis die Körner glatt und gleichmäßig freiliegen. Das Ergebnis ist eine geschlossene, gemusterte Oberfläche ohne Fugen.
Der Begriff stammt aus dem Italienischen und beschreibt die Technik ebenso wie das fertige Material. Zum Gestalten wählt man Körnung, Farbe und Anteil der Körner. Wer Terrazzo verlegt oder kauft, prüft die Schliffstärke und die Versiegelung, weil diese Werte Pflegeaufwand und Glanz bestimmen.
Wodurch unterscheidet sich Terrazzo von Naturstein?
Naturstein wie Granit oder Marmor besteht aus einem einzigen Gesteinsblock, der in Platten gesägt und auf Maß geschliffen wird. Terrazzo setzt sich aus vielen Körnern zusammen, die in ein Bindemittel gegossen werden. Dadurch entstehen Muster, die bei Naturstein in dieser Form nicht vorkommen.
Feinsteinzeug imitiert Terrazzo oft mit bedruckten Platten. Echter Terrazzo wirkt tiefer, weil die Körner im Material liegen und beim Abschleifen sichtbar bleiben. Der Unterschied zeigt sich beim Nachschleifen, weil gedruckte Muster verschwinden, während echte Körner bleiben.
Welches Beispiel zeigt Terrazzo?
Ein Terrazzoboden im Flur zeigt die Eigenschaften im Alltag. Die harte Oberfläche verträgt Schuhsohlen und Hausstaub, und Flecken lassen sich mit einem neutralen Reiniger entfernen. Säurehaltige Mittel greifen Zement und Marmorkörner an, deshalb gehören sie nicht in die Pflege.
Eine Terrazzo-Tischplatte im Wohnzimmer verbindet Stein und Möbel. Die Platte bleibt kühl und stabil, wenn sie auf einem Gestell aus Holz oder Metall steht. Eine belastbare Zahl zu Gewicht oder Wärmeleitung liegt für diesen Text nicht vor.
Welche Begriffe gehören zu Terrazzo?
Die folgenden Begriffe helfen beim Auswählen und bei der Pflege von Terrazzo.
- Körnung beschreibt die Größe der eingebetteten Gesteinsstücke.
- Bindemittel nennt den Zement oder das Harz, das die Körner zusammenhält.
- Schliff bezeichnet die Stufen der Bearbeitung, bis die Oberfläche glatt ist.
- Versiegelung schützt die Fläche vor Flecken und Feuchtigkeit.
- Marmorkorn meint einen Körnungstyp aus Marmor, der helle Flächen erzeugt.
Häufige Fragen zu Terrazzo
Ist Terrazzo für Küchen geeignet?
Terrazzo eignet sich für Küchen, weil die Oberfläche hart und hitzebeständig ist. Fett und Säure hinterlassen auf unversiegelten Flächen Spuren. Eine passende Versiegelung und der Verzicht auf aggressive Reiniger halten die Platte lange in gutem Zustand.
Lässt sich Terrazzo nachschleifen?
Terrazzo lässt sich nachschleifen und neu polieren, sobald die Oberfläche matt oder stumpf wirkt. Der Vorgang trägt eine dünne Schicht ab. Lassen Sie den Schliff von einem Fachbetrieb ausführen, damit die Körner gleichmäßig freiliegen.
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Häufige Fragen
Ist Terrazzo für Küchen geeignet?
Terrazzo eignet sich für Küchen, weil die Oberfläche hart und hitzebeständig ist. Fett und Säure hinterlassen auf unversiegelten Flächen Spuren. Eine passende Versiegelung und der Verzicht auf aggressive Reiniger halten die Platte lange in gutem Zustand.
Lässt sich Terrazzo nachschleifen?
Terrazzo lässt sich nachschleifen und neu polieren, sobald die Oberfläche matt oder stumpf wirkt. Der Vorgang trägt eine dünne Schicht ab. Lassen Sie den Schliff von einem Fachbetrieb ausführen, damit die Körner gleichmäßig freiliegen.
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